Ein Teil meiner Geschichte..

Es fällt mir schwer, mich richtig zu öffnen. Auch hier, obwohl ihr mich alle überhaupt nicht kennt und es wahrscheinlich nicht viele lesen werden. Aber es hilft mir schon, wenn ich meine quälenden Gedanken aufschreiben kann..
Seit einem halben Jahr, habe ich meine Schule abgebrochen. Niemand war begeistert darüber und wirklich niemand konnte es verstehen, außer mir. Ich konnte nicht mehr.. Ich bin zu Hause abends vor meinen Eltern in Tränen ausgebrochen und habe gejammert wie ein kleines Kind. All der Schmerz, der sich aufgestaut hatte, kam an jenem Abend zum Vorschein und meine Eltern sahen ganz langsam, was aus ihrem kleinen Mädchen geworden ist. Eine weibliche Hülle, mit vielen Tränen und Angst in den Augen. Aber selbst in diesem Augenblick, hatten sie noch Hoffnung, mich noch umzustimmen. Aber ich blieb stur, ich wusste einfach: Es musste etwas passieren! JETZT! Und das tat es dann auch. Erst meldete ich mich noch krank und dann meldete ich mich von meiner Fachhochschule ab. Mein Lehrer, der sich nie für mich interessiert hatte, war aufeinmal wie ausgewechselt. Er sagte mir, dass wir über alles reden könnten.. und wenn es Probleme gäbe, könnten wir uns alle zusammen setzen und gemeinsam eine Lösung suchen. Hallo?! Er kannte nichteinmal meinen Namen! Ich fühle mich ganze 1 1/2 Jahre lang unsichtbar in dieser Schule. In der Klasse hatte ich nur mit sehr wenigen Kontakt und sprach so wenig wie möglich. Ich hatte jeden Tag mehr Angst, etwas falsches zu sagen oder gar aufzufallen.. jedes Mal, wenn getuschelt wurde, hatte ich das Gefühl es ginge um mich.. Das ist ein schreckliches Gefühl. Aber noch schrecklicher waren meine Noten, die ich bei jeder Arbeit wiederbekam. Sie waren viel schlechter, als ich gedacht hatte. Meine Schulkameraden jedoch waren alle zufrieden und viel besser als ich. Ich fühlte mich dort einfach nicht gut aufgehoben und hatte das Gefühl, dass ich einfach falsch dort war.
Jeden Morgen stand ich mit Bauchschmerzen auf und die Übelkeit kam dazu, als ich der Schule immer näher kam. Ich war froh, wenn der Tag so schnell und unkompliziert wie möglich vorbei ging, damit ich nach Hause konnte, mich in mein Zimmer vor den PC setzen konnte und emotionslos ins Nichts starren konnte. Oft musste ich lernen aber mir fehlte die Kraft dazu. Der Ansporn, da ich damit rechnete, sowieso keine bessere Note dadurch zu schreiben. Denn selbst, wenn ich mich mal angestrengt habe, wurde es schlecht.
Manchmal verlor ich den Respekt vor meinen Lehrern und sagte meine Meinung. Das war ein einziges Mal und dann nie wieder. Denn ich fiel auf, jeder wunderte sich darüber und der Lehrer (den ich dort am meisten verachtete) ignorierte meine Worte vollkommen! Ich war so sauer darüber, dass ich gezittert hatte.
Jetzt frage ich euch, wenn es jemand überhaupt liest: Kennt ihr sowas? Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich, wie ich das nicht so nah an mich ranlassen könnte? Das wäre wirklich sehr hilfreich..

30.5.13 23:07

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