Sommer oder Winter?

Es ist verrückt, die Sonne scheint, alles blüht und alle sind fröhlich..
Und ich bin es irgendwie auch. Meine Wunderpillen fangen wohl langsam an zu wirken aber ist das dann nicht irgendwie unecht? Bin das wirklich ich, die fröhlich ist oder ist das alles nur chemisch ausgelöst..?
Trotz meiner guten Laune, kann ich mich nicht dazu überreden, den nächsten wichtigen Schritt in meinem Leben zu gehen. Ich müsste mich bewerben und zurück in mein Alltagsleben und ich weiß nicht, ob ich das schaffe. Ich bin noch immer total unsicher und möchte nicht wieder etwas angefangenes abbrechen, weil meine Depressionen mir im Weg stehen. Dabei möchte ich so gerne etwas machen, was mir Spaß macht! Nur, was kann man nur gegen diese Angst tun? Die Angst davor, wieder zu versagen und nicht gut genug zu sein. Die Angst, sich unterkriegen zu lassen und untergebuttert zu werden, weil man in den Augen der anderen ein Nichts ist. Das durfte ich viel zu oft erleben und ich möchte mir ein nächstes Mal gerne ersparen, um nicht wieder dort zu landen, wo ich vor ein paar Wochen war. Unfähig, überhaupt an irgendwas berufliches zu denken. Beschäftigt damit, mich innerlich wieder auf fordermann zu bringen. Hört sich vielleicht nicht schwer an.. aber für mich war das schwerst Arbeit! Ich habe es immernoch nicht ganz geschafft aber es ist ein klein wenig besser geworden.
Morgen könnte ich allerdings wieder das komplete Gegenteil hier rein schreiben, da sich meine Meinung jeden Tag wieder ändert, wie ich im letzten Text schon berichtet habe.
Ich möchte heute einfach nur die Sonne genießen, draußen rumliegen und mich in die Musik fallen lassen. Ich möchte auf eine passende Lösung warten, ohne sie zu suchen..

6.6.13 14:38, kommentieren

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Gefühle verwirren

Was kann man tun, wenn die Gefühle verrückt spielen? Oder sie einem gar nichts verraten wollen? Wenn sie sich verstecken und man sich ausgelacht von ihnen fühlt?
Es ist so, als würde ich im dunkeln tappen und jeden Moment damit rechnen müssen, gegen etwas gegen zu laufen. Es ist schwierig auf seine Gefühle zu hören, wenn sie sich nicht gut genug ausdrücken. Dann kann schnell etwas schief gehen und man hat sich ganz in eine Sache verrannt und weiß nicht, wie man einen guten Ausweg finden kann.
Oft habe ich das Gefühl, dass sich zwei Seiten in mir anschreien und sich beide durchsetzen wollen. Die eine Seite ist voller Hoffnung und Tatendrang. Sie möchte unbedingt das Leben genießen und das Beste daraus machen. Die andere Seite zieht sich selbst immer runter, ist pessimistisch und hofft, dass sie einfach liegen bleiben kann, ohne sich zu bewegen.
Andauernd wechseln sich beide Seiten ab, ohne das ich es beeinflussen kann. Es ist verdammt schwierig, damit klarzukommen aber mir bleibt im Moment einfach nichts anderes übrig, als es zuzulassen..

5 Kommentare 5.6.13 19:32, kommentieren

Gefühle verwirren

Was kann man tun, wenn die Gefühle verrückt spielen? Oder sie einem gar nichts verraten wollen? Wenn sie sich verstecken und man sich ausgelacht von ihnen fühlt?
Es ist so, als würde ich im dunkeln tappen und jeden Moment damit rechnen müssen, gegen etwas gegen zu laufen. Es ist schwierig auf seine Gefühle zu hören, wenn sie sich nicht gut genug ausdrücken. Dann kann schnell etwas schief gehen und man hat sich ganz in eine Sache verrannt und weiß nicht, wie man einen guten Ausweg finden kann.
Oft habe ich das Gefühl, dass sich zwei Seiten in mir anschreien und sich beide durchsetzen wollen. Die eine Seite ist voller Hoffnung und Tatendrang. Sie möchte unbedingt das Leben genießen und das Beste daraus machen. Die andere Seite zieht sich selbst immer runter, ist pessimistisch und hofft, dass sie einfach liegen bleiben kann, ohne sich zu bewegen.
Andauernd wechseln sich beide Seiten ab, ohne das ich es beeinflussen kann. Es ist verdammt schwierig, damit klarzukommen aber mir bleibt im Moment einfach nichts anderes übrig, als es zuzulassen..

5.6.13 19:32, kommentieren

Ein Teil meiner Geschichte..

Es fällt mir schwer, mich richtig zu öffnen. Auch hier, obwohl ihr mich alle überhaupt nicht kennt und es wahrscheinlich nicht viele lesen werden. Aber es hilft mir schon, wenn ich meine quälenden Gedanken aufschreiben kann..
Seit einem halben Jahr, habe ich meine Schule abgebrochen. Niemand war begeistert darüber und wirklich niemand konnte es verstehen, außer mir. Ich konnte nicht mehr.. Ich bin zu Hause abends vor meinen Eltern in Tränen ausgebrochen und habe gejammert wie ein kleines Kind. All der Schmerz, der sich aufgestaut hatte, kam an jenem Abend zum Vorschein und meine Eltern sahen ganz langsam, was aus ihrem kleinen Mädchen geworden ist. Eine weibliche Hülle, mit vielen Tränen und Angst in den Augen. Aber selbst in diesem Augenblick, hatten sie noch Hoffnung, mich noch umzustimmen. Aber ich blieb stur, ich wusste einfach: Es musste etwas passieren! JETZT! Und das tat es dann auch. Erst meldete ich mich noch krank und dann meldete ich mich von meiner Fachhochschule ab. Mein Lehrer, der sich nie für mich interessiert hatte, war aufeinmal wie ausgewechselt. Er sagte mir, dass wir über alles reden könnten.. und wenn es Probleme gäbe, könnten wir uns alle zusammen setzen und gemeinsam eine Lösung suchen. Hallo?! Er kannte nichteinmal meinen Namen! Ich fühle mich ganze 1 1/2 Jahre lang unsichtbar in dieser Schule. In der Klasse hatte ich nur mit sehr wenigen Kontakt und sprach so wenig wie möglich. Ich hatte jeden Tag mehr Angst, etwas falsches zu sagen oder gar aufzufallen.. jedes Mal, wenn getuschelt wurde, hatte ich das Gefühl es ginge um mich.. Das ist ein schreckliches Gefühl. Aber noch schrecklicher waren meine Noten, die ich bei jeder Arbeit wiederbekam. Sie waren viel schlechter, als ich gedacht hatte. Meine Schulkameraden jedoch waren alle zufrieden und viel besser als ich. Ich fühlte mich dort einfach nicht gut aufgehoben und hatte das Gefühl, dass ich einfach falsch dort war.
Jeden Morgen stand ich mit Bauchschmerzen auf und die Übelkeit kam dazu, als ich der Schule immer näher kam. Ich war froh, wenn der Tag so schnell und unkompliziert wie möglich vorbei ging, damit ich nach Hause konnte, mich in mein Zimmer vor den PC setzen konnte und emotionslos ins Nichts starren konnte. Oft musste ich lernen aber mir fehlte die Kraft dazu. Der Ansporn, da ich damit rechnete, sowieso keine bessere Note dadurch zu schreiben. Denn selbst, wenn ich mich mal angestrengt habe, wurde es schlecht.
Manchmal verlor ich den Respekt vor meinen Lehrern und sagte meine Meinung. Das war ein einziges Mal und dann nie wieder. Denn ich fiel auf, jeder wunderte sich darüber und der Lehrer (den ich dort am meisten verachtete) ignorierte meine Worte vollkommen! Ich war so sauer darüber, dass ich gezittert hatte.
Jetzt frage ich euch, wenn es jemand überhaupt liest: Kennt ihr sowas? Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich, wie ich das nicht so nah an mich ranlassen könnte? Das wäre wirklich sehr hilfreich..

30.5.13 23:07, kommentieren

Kennt ihr das, wenn ihr aufsteht und denkt: "heute könnte ein schöner Tag werden!". Die Sonne scheint, es regnet nicht..ihr schaltet das Radio an und es läuft ein echt tolles Lied, was eure Laune noch mehr hebt.
Endlich, denkt man, mal ein unbeschwerter Morgen.. und dann, dann kommt eine Kleinigkeit, die alles wieder in Luft auflösen kann, als hätte es diesen kleinen Moment von Glück gar nicht gegeben.
Dann schaut man raus und plötzlich sieht der Tag gar nicht so schön aus. Es ist bewölkt und es ist kalt. In Gedanken fängt es an in Strömen zu regnen. Man ist enttäucht darüber, dass man nicht einen unbeschwerten Tag beginnen kann. Irgendetwas holt einen immer ein, an jedem Tag.
Am schlimmsten ist es, wenn man versucht sich jemanden zu öffnen und derjenige einen mit seinen Worten eine Faust in den Magen drückt. Die Faust besteht aus Verständnislosigkeit, Enttäuschung, Wut, Schmerz und Trauer. Die Gefühle des anderen kann man regelrecht am Gesicht ablesen. Trotzdem versuchen sie einen irgendwie aufzubauen, obwohl sie den Ernst der Lage nicht für schlimm empfinden.
Ja, es ist wahr. Jeder hat mal eine Phase im Leben, wo man am liebsten alles hinschmeißen würde.. aber einige kommen aus dieser Phase nicht mehr raus, wodurch es zu einem Dauerzustand wird. Und man kann sich so schnell an dieses Empfinden gewöhnen, dass man sogar vergisst, wie es anders war..

30.5.13 13:47, kommentieren

Kennt ihr das, wenn ihr aufsteht und denkt: "heute könnte ein schöner Tag werden!". Die Sonne scheint, es regnet nicht..ihr schaltet das Radio an und es läuft ein echt tolles Lied, was eure Laune noch mehr hebt.
Endlich, denkt man, mal ein unbeschwerter Morgen.. und dann, dann kommt eine Kleinigkeit, die alles wieder in Luft auflösen kann, als hätte es diesen kleinen Moment von Glück gar nicht gegeben.
Dann schaut man raus und plötzlich sieht der Tag gar nicht so schön aus. Es ist bewölkt und es ist kalt. In Gedanken fängt es an in Strömen zu regnen. Man ist enttäucht darüber, dass man nicht einen unbeschwerten Tag beginnen kann. Irgendetwas holt einen immer ein, an jedem Tag.
Am schlimmsten ist es, wenn man versucht sich jemanden zu öffnen und derjenige einen mit seinen Worten eine Faust in den Magen drückt. Die Faust besteht aus Verständnislosigkeit, Enttäuschung, Wut, Schmerz und Trauer. Die Gefühle des anderen kann man regelrecht am Gesicht ablesen. Trotzdem versuchen sie einen irgendwie aufzubauen, obwohl sie den Ernst der Lage nicht für schlimm empfinden.
Ja, es ist wahr. Jeder hat mal eine Phase im Leben, wo man am liebsten alles hinschmeißen würde.. aber einige kommen aus dieser Phase nicht mehr raus, wodurch es zu einem Dauerzustand wird. Und man kann sich so schnell an dieses Empfinden gewöhnen, dass man sogar vergisst, wie es anders war..

30.5.13 13:21, kommentieren

Bleibende Stille

Jeden Tag stehe ich auf und frage mich, ob ich noch normal bin. Ich schaue in den Spiegel, blicke in meine Augen und bin mir selbst fremd. Ich träume schlecht, was meine dicken Augenränder leider auch der Öffentlichkeit zeigen. Ich habe traurige und deprimierende Gedanken, die davon handeln, was eigentlich mit mir passiert ist.
Ich weiß nicht, wann das alles begonnen hat. Ich weiß nur, dass es plötzlich da war und mich immer mehr von Innen aufgefressen hat. Diese dunkle und schwarze Leere.
Kennt es jemand, wenn man sich selbst nicht mehr wiedererkennt? Man sieht sich alte Fotos an, auf denen man unbeschwert lächelt und kann sich nicht mehr an solch ein Gefühl von Glück erinnern.
Ich habe beobachtet, dass ich immer weniger empfinde und das macht mir Angst. Darum frage ich mich, ob ich noch normal bin.. das einzige, was ich empfinden kann ist Schmerz, Wut. Selten empfinde ich auch soetwas wie Glück, wenn der Junge den ich liebe mich einfach glücklich macht.. Aber oft ist es leider so, dass mir immer mehr gleichgültig wird. Viele Dinge, die in mir etwas auslösen müssten, bringen kein Gefühl in mir hervor. Manchmal ist es so schrecklich, dass ich dann sogar den Schmerz begrüßen würde, nur um irgendetwas zu empfinden. Damit ich merke, dass ich innerlich überhaupt noch am Leben bin! Aber das geschieht leider viel zu selten..
Anderen etwas vorzuspielen hat man in all den Jahren gut geübt. Ich bin darin ziemlich gut geworden..aber innerlich zerbreche ich an all den Gedanken, die mich täglich aufs Neue quälen.
Es macht mir Angst, dass ich diesen schrecklichen Zustand irgendwie auch genieße.. das ist doch krank?!..

30.5.13 00:04, kommentieren