Angst

Sie ist wieder da, die Angst. Sie schnürt mir den Atem ab. Lässt mich nicht frei. Allein im Schatten des Mondes. Mit riesigen Klauen ergreift sie mich, egal wie sehr ich mich wehre. Sie springt mich an, überfällt mich und drückt mich an die kühle Wand. Sie drängt mich in die Ecke, bis ich mich unterwerfen muss.
Niemand kann mir dabei helfen, niemand kann es sehen, wenn die Angst mich verschlingt. Ich muss allein kämpfen, in den blutigen Kampf mit mir selbst ziehen. Muss versuchen zu siegen, stark zu sein.

1 Kommentar 24.8.14 22:26, kommentieren

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Geliebter Schmerz

Der Schmerz ergriff mich wie eine zärtliche Umarmung. Endlich ist er wieder da, kalt und unerbittlich klammert er sich an mich. Ich war nicht mehr alleine, er war wieder da. Ich wusste, dass er mich nicht im Stich ließ. Er war bisher das einzige, was bei mir blieb.

Die Liebe ging.
Die Hoffnung ging.
Das Glück ging.
Die Tränen gingen.
Die Verzweiflung ging.
Die Traurigkeit ging.
Die Freude ging.

Alles ging, bis auf der Schmerz. Und darum liebte ich ihn. Er ließ mich empfinden. Etwas empfinden, was ich glaubte verloren zu haben. Und daran klammerte sich mein naiver Körper. Meine Hände waren immer Kalt, das Herz schlug nur noch aus Gewohnheit. Mein Gehirn wollte schon lange nicht mehr am Leben sein, das Herz jedoch gab nicht auf.
Schmerz, so nah, wie er noch nie bei mir war. Ich sah ihn, an meinem Körper. Narben, die mich verschönerten. Liebevoll strich ich über die Narben. Schmerz, überall war er zu sehen und doch bemerkte ihn niemand, zu meinem Glück. Der Schmerz liebte mich, er umgarnte mich mich jeden Tag aufs Neue. Ich ging darauf ein, es war zu verführend. Er überredete mich, meinen Körper zu verschönern. Er überredete mein Gehirn nicht mehr am Leben sein zu wollen. Er vertrieb die Gefühle. Er blieb stets in mir, im Unterbewusstsein. Ich wusste, er verlässt mich nicht. Mich hatte er am liebsten, weil er bei mir immer Willkommen war.

15.8.13 18:18, kommentieren

Das Labyrinth in mir

Zerbrochen. Im Inneren alles leer. Alles dunkel in mir. Die Kehle zugeschnürt, Atem geht schnell. Zu schnell. Gedanken rennen, laufen um die Wette. Zu viele Stimmen, zu viele Schreie im Kopf. Der Blick starr, auf etwas entferntem gerichtet. Gelenke sind schwer, so schwer. Ich kann mich nicht bewegen, nur denken. Gedanken nehmen mich vollkommen in Anspruch. Nimmt mir all die Kraft, die übrig geblieben ist. "Geh", flüstert es in meinem Kopf. "Nein!", schreit etwas anderes gegen an. So, als hätte ich keinen Anspruch auf meinen Körper, meine Gefühle und meine Gedanken. Alles ging wie automatisch, ich brauchte nichts tun. Kalt, es war so kalt. In mir und um mich, so schrecklich kalt. Ich sah meinen Atem. Es war so viel um mich, aber ich konnte nichts erkennen, ich sah nur meinen Atem. Es bebte in mir, ich bebte. Der Mund öffnete sich, schloss sich wieder. "Sie muss kämpfen!",rief eine verzweifelte Stimme im Kopf. "Nein, sie muss einfach nur liegen bleiben und sich ausruhen", wiedersprach eine andere Stimme. Dumpfe Geräusche um mich rum, kein klarer Klang. Alles durcheinander und wirr, wie in einem Labyrinth.

14.8.13 14:12, kommentieren

 

 

Man wird niemals wunschlos glücklich sein.

14.8.13 13:52, kommentieren

Die Lüge

Was soll man tun, wenn das wofür man die ganze Zeit gekämpft hat, eine einzige Lüge ist? Wenn das Kartenhaus, was man Karte für Karte mühsam errichtet hat, durch einen riesigen Luftstoß vernichtet wird? Was soll man tun, wenn alles, was man geliebt hat, plötzlich nicht mehr existiert?

Das, was so real und richtig erschien ist plötzlich die größte Lüge im Leben. Nach und nach wird einem klar, was man alles übersehen hat und man könnte sich dafür selbst ohrfeigen. Dafür, dass man so blind und gutherzig war. Dafür, dass man immer wieder verziehen hat. Aber was bleibt einem anderes übrig, als die Lüge zu glauben? Mit der Wahrheit würde man im Leben nicht klarkommen, das würde einem den Boden unter den Füßen wegziehen. Man würde nicht mehr aufrecht stehen können. Man sucht nach dem Halt, nach dem falsch gegebenen Halt und klammert sich daran. Man hofft, dass es echt ist aber man weiß, das es eine einzige falsche Lüge ist. Man liebt, man hofft, man verzeiht. So läuft das immer wieder von vorne ab, bis zu dem Punkt, wo man die Lüge sehen muss. Wenn sie mit rotem Umriss vor einem steht und sie nicht mehr übersehen kann. Sie wirft sich auf einen, sodass man keine Chance mehr hat, zu entkommen. Man wird erdrückt, man muss der Lüge ins Gesicht schauen und man fängt an zu schreien. Man schreit und schreit, all das Leid, all der Schmerz. All die Liebe die man zu haben glaubte, ist erloschen. Das Licht in den Augen erlischt, das Lächeln stirbt und man wird zu einer Maschine dieser Welt. Kalt, stumm und manipulierbar.

9.8.13 23:36, kommentieren

Ein Albtraum

Gestern war ein so schöner Tag und dann hat er doch grauenvoll geendet.
Ich habe mich mit meinem besten Freund wieder vertragen, mein Freund (der nicht wirklich mit mir zusammen ist, weil er so weit weg von mir wohnt), hat mit mir an einem Wettbewerb teilgenommen, wo wir beide einen Urlaub gewinnen könnten. Das wäre dann das erste Mal, wo ich ihn endlich in meinen Armen halten kann..
Es ist seltsam, wie ein Mensch die ganzen Gefühle von einem kontrollieren kann. Er ist der einzige Mensch, der mich empfinden lässt. Glück, Schmerz, Liebe, Leidenschaft. Ich bekomme die Gefühle bei Niemand anderen. Das muss wohl wirklich Liebe sein..
Ich war so glücklich, allein durch den Gedanken, dass ich ihn habe. Und dann am Abend war er plötzlich betrunken..
Er hatte einen Albtraum, in dem ich mit meinem besten Freund zusammen war (die beiden können sich auf den Tod nicht leiden). Mein bester Freund ist schon eine längere Zeit in mich verliebt, aber ich nicht in ihn.. und dadurch, dass er es nicht versteht, ist mein Freund gekränkt. In seinem Traum hatte mein bester Freund meinem Freund den Krieg erklärt, wenn er nicht die Finger von mir lassen würde..
Das hat ihn so fertig gemacht, weil es so real war, dass er zur Flasche gegriffen hat. Das habe ich aber erst einen Tag später erfahren, denn auf meinem Handy erschienen nur Nachrichten wie: "Warum liebst du mich nicht? :'(". Ich habe gegen argumentiert und war total verzweifelt, weil ich nicht wusste, was geschehen war. Denn ich LIEBE ihn! Dann hatte sein Kumpel mir erklärt, was Sache war und ihn nach Hause gebracht.. Am nächsten Tag erzählte mir mein Freund, dass er kurz davor war, sich umzubringen.. Gott, was wäre dann aus mir geworden? Er ist zurzeit mein einziger Hoffnungsschimmer!..

7.6.13 14:41, kommentieren

Ein Albtraum

Gestern war ein so schöner Tag und dann hat er doch grauenvoll geendet.
Ich habe mich mit meinem besten Freund wieder vertragen, mein Freund (der nicht wirklich mit mir zusammen ist, weil er so weit weg von mir wohnt), hat mit mir an einem Wettbewerb teilgenommen, wo wir beide einen Urlaub gewinnen könnten. Das wäre dann das erste Mal, wo ich ihn endlich in meinen Armen halten kann..
Es ist seltsam, wie ein Mensch die ganzen Gefühle von einem kontrollieren kann. Er ist der einzige Mensch, der mich empfinden lässt. Glück, Schmerz, Liebe, Leidenschaft. Ich bekomme die Gefühle bei Niemand anderen. Das muss wohl wirklich Liebe sein..
Ich war so glücklich, allein durch den Gedanken, dass ich ihn habe. Und dann am Abend war er plötzlich betrunken..
Er hatte einen Albtraum, in dem ich mit meinem besten Freund zusammen war (die beiden können sich auf den Tod nicht leiden). Mein bester Freund ist schon eine längere Zeit in mich verliebt, aber ich nicht in ihn.. und dadurch, dass er es nicht versteht, ist mein Freund gekränkt. In seinem Traum hatte mein bester Freund meinem Freund den Krieg erklärt, wenn er nicht die Finger von mir lassen würde..
Das hat ihn so fertig gemacht, weil es so real war, dass er zur Flasche gegriffen hat. Das habe ich aber erst einen Tag später erfahren, denn auf meinem Handy erschienen nur Nachrichten wie: "Warum liebst du mich nicht? :'(". Ich habe gegen argumentiert und war total verzweifelt, weil ich nicht wusste, was geschehen war. Denn ich LIEBE ihn! Dann hatte sein Kumpel mir erklärt, was Sache war und ihn nach Hause gebracht.. Am nächsten Tag erzählte mir mein Freund, dass er kurz davor war, sich umzubringen.. Gott, was wäre dann aus mir geworden? Er ist zurzeit mein einziger Hoffnungsschimmer!..

7.6.13 14:19, kommentieren